Resolution der GÖD BV3 an die Bundesregierung vom 18. März 2026
Resolution der GÖD BV3 an die Bundesregierung vom 18. März 2026
Eine gute und moderne Unterrichtsverwaltung braucht klare Strukturen und eine geregelte Verteilung der Kompetenzen. Dies kann nur funktionieren, wenn bundesweit einheitliche Regelungen vorgegeben werden.
Im Bereich der Schulverwaltung arbeiten wir nach Ausstattungsschlüsseln, die seit Jahrzehnten unverändert sind und den heutigen Anforderungen längst nicht mehr gerecht werden.
Inzwischen sind zahlreiche zusätzliche Aufgaben hinzugekommen, die das Arbeitsspektrum erheblich erweitert haben. Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten unter diesen Bedingungen tagtäglich herausragende Arbeit, ein Engagement, das Anerkennung verdient, aber auch dringend strukturelle Anpassungen erfordert.
Ebenso betroffen ist das Personal des BMB und der direkt nachgeordneten Dienststellen sowie der Bildungsdirektionen von jahrelangen Einsparungen bei gleichzeitiger Vermehrung der Aufgaben.
Die Belastungsgrenze ist tatsächlich schon lange überschritten!
Die GÖD-Bundesvertretung Unterrichtsverwaltung fordert die Bundesregierung daher unmissverständlich auf, endlich zu handeln! Es braucht eine sofortige und nachhaltige Aufstockung des Personals sowie eine spürbare Verbesserung der Besoldung.
Wer weiterhin auf Kosten der Beschäftigten spart, gefährdet die Funktionsfähigkeit des gesamten Bildungssystems.
Jetzt ist die Politik gefordert – nicht irgendwann, sondern sofort.
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